UDU for president

4. Januar, 2009

barbara uduwerella aka UDU muss man einfach kennen…nicht nur wenn man aus hamburg kommt…diese frau ist eimalig nicht nur in ihrer art sondern vorallem in ihrer arbeit…manchmal ist es schrwierig ihren inhalten zu folgen aber denke viele writer stehen in ihere schuld…wie es denn auch sei…hab gerade auf ILG eine aktion bezüglich der east side gallery entdeckt, die mal wieder bände spricht…UDU in voller aktion hier…in abgespeckter version sieht vollgendermassen aus:

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schreiben von UDU auf dem blog abgeordnetenwatch

Sehr geehrter Herr Ströbele
Die Meldung aus dem Tagesspiegel:
„…Die zunächst benötigten 1,3 Millionen Euro für den ersten, inneren Teil der Reparatur habe die Senatswirtschaftsverwaltung inzwischen bewilligt. Bislang fehle aber noch eine finanzielle Absicherung für den zweiten, künstlerischen Teil. Denn anschließend soll die East- Side-Gallery wieder von denselben Künstlern mit den alten Gemälden neu bemalt werden, wofür die Künstler noch einmal rund zwei Millionen Euro veranschlagen. Viel Aufwand für den bunten Betonwall, doch an Abriss denkt im Land Berlin niemand. „Das ist ein Denkmal“, sagt Flähmig knapp. …“

Finden Sie diese Ausgaben sinnvoll eingesetzt?

Es wurden Blöcke der Mauer verkauft. Die Künstler/Sprayer gingen leer aus. Was ist mit diesen Einnahmen passiert? Wurden damit Haushaltslöcher gestopft?

Wo ist denn der Nofitti- Verein, der doch sonst immer putzt? Haben die keine Lust dieses Denkmal zu säubern?

Warum muss man rd. 2 Millionen ausgeben, um diese Mauer erneut besprühen zu lassen. Berlin hat eine große Anzahl weltweit bekannter Sprayer, die von ihrer Kunst leben und diese wären sicher bereit, diese Mauer erneut zu gestalten und ihre Kollegen dazu einladen, was bestimmt preiswerter sein wird.

Es gibt kaum legale Flächen in Berlin. Warum stellt man nicht 1x jährlich diese Wand zur Verfügung und macht daraus eine Aktion und pflegt die Wand durch Postkartenverkauf der Ansichtskarten usw.?


hans_christian_stroebele
antwort des grünen politikers hans christian stroebele:

Sehr geehrte Frau Uduwerella.

Den Gang der Auseinandersetzung über die Gestaltung der East-Side-Gallery habe ich nicht im Einzelnen verfolgt.Aber nach dem, was Sie schreiben, gebe ich Ihnen völlig recht. Für die Neubesprayung müßten keine zwei Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln zur Verfügung gestellt werden. In Friedrichhain ist die künstlerische Leistung sicher sehr viel preisgünstiger zu haben. Und das noch auf sehr hohem Niveau.
Mir fällt dabei gleich das Sozialprojekt Bö 9 ein, das ich seit Jahren auch finanziell unterstütze, damit es überlebt. In dem Projekt werden jugendliche und junge Erwachsene Sprayer nicht nur aus dem Kiez betreut. An den Hauswänden des angrenzenden Spielplatzes sind ihre letzten Kunstwerke zu bewundern. Bö 9 hat auch schon einen Kalender und ein eindrucksvolles Buch mit den neuesten Werken herausgegeben. Ein Gemälde hängt in meinem Büro und in den letzten Jahren haben die Sprayer auf Straßenfesten im Bezirk auf dort aufgestellten Leinwänden ihr Können demonstriert.Also die z.B. wären die richtigen und mit einem Hunderstel der bisher für die East-Side-Galerie veranschlagten Summe wäre das Projekt für Jahre gesichert.
Ich werde mich im neuen Jahr mit der Senatsverwaltung in Verbindung setzen und versuchen, ein solche Kulturförderung im Kiez möglich zu machen.
Danke für den Hinweis.

Mit freundlichem Gruß
Ströbele

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